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Konflikte sind wie Dünger für persönliche und betriebliche Entwicklungsprozesse. Kompetent behandelte Konflikte sparen nicht nur enorme Kosten, sondern können sich überraschend positiv auf den Geschäftserfolg auswirken.

Erfolgsfaktor Konfliktmanagement: Warum sich betriebliches Konfliktmanagement für Unternehmen spürbar auszahlt.

Betriebliches Konfliktmanagement geht über das bloße Behandeln und Beenden von Streitigkeiten hinaus. Es zielt darauf ab, für entstandene Konflikte kooperative und kreative Lösungen zu finden, die sich letztlich positiv auf die Kommunikationskultur, die Arbeitsatmosphäre und das Vertrauensverhältnis zwischen den Beteiligten auswirken. Aus gutem Grund setzen immer mehr Unternehmen auf ein nachhaltig aufgebautes, betriebliches Konfliktmanagement. Damit lassen sich nicht nur interne Konflikte lösen, sondern im gleichen Zuge kann eine Strategie entwickelt werden, das gemeinsame Handeln erfolgreicher zu gestalten sowie persönliche Potenziale der Mitarbeitenden zu entwickeln.

Gutes Betriebsklima rentiert sich - Schlechtes kostet

Auseinandersetzungen gehören zum betrieblichen Alltag. Werden diese nicht in professionelle Bahnen gelenkt, lähmen sie das Miteinander, hemmen die Arbeitsmotivation und kosten Zeit, Kraft und Geld. Der finanzielle Gesamtschaden durch die Folgen unzureichender Konfliktkompetenz (zum Beispiel durch Fehlzeiten, mangelnde Motivation, Mobbing, mangelnde Kooperation zwischen verschiedenen Abteilungen) wird allein in Deutschland auf circa 50 Milliarden Euro jährlich geschätzt. Typische Konflikte in Unternehmen ergeben sich beispielsweise innerhalb der Geschäftsleitung oder zwischen Gesellschaftern, Führungskräften, Abteilungen, Mitarbeitenden sowie durch eine ungeklärte Unternehmensnachfolge.

So behandeln Sie Ihren Konflikt professionell und nutzen sein Potenzial für Ihre Unternehmensentwicklung

Die Entwicklung und Etablierung eines positiven Umgangs mit Konflikten ist in allen Unternehmen, Verbänden und Behörden eine betriebswirtschaftliche und soziale Notwendigkeit. Alle Konflikte enthalten wichtige Impulse für neue Entwicklungen. Diese gilt es aufzugreifen und in organisationsverträgliche Strukturen einzubauen. Konflikte entstehen oft aufgrund unzureichender Kompetenzabgrenzungen, mangelndem Führungsverhalten und weisen häufig auf eine fehlende Mitarbeitendenbeteiligung und -motivation hin.

Ein professionelles Konfliktmanagement ist bei Auseinandersetzungen enorm hilfreich: Denn, obwohl die Streitenden fast immer darauf angewiesen sind, auch nach Differenzen miteinander arbeiten zu können, gelingt es ihnen selten, ihren Konflikt nachhaltig zu klären. Rechtliche Mittel setzen zu einem Zeitpunkt ein, an dem schon erheblicher Schaden entstanden ist. Zudem sind sie letztlich auch keine nachhaltige Lösung des Problems, sondern belasten das Betriebsklima zusätzlich. Die Möglichkeiten eines professionellen Konfliktmanagements sollten darum schon frühzeitig bzw. in den ersten Phasen des Konflikts zum Einsatz gebracht werden. Mediatorinnen und Mediatoren sind hierbei die unparteilichen Schlüsselfiguren, um den Konflikt zu lösen und zu einem fruchtbaren Prozess für die Mitarbeitendenentwicklung zu machen.

Erfolgreiche betriebliches Konfliktmanagement am Beispiel der Mediation

Wenngleich Konflikte unternehmerische Ziele zu behindern scheinen, sind sie häufig Ausgangspunkt für positive Veränderungsprozesse. Die Mediation ist eine strukturierte Vorgehensweise zur außergerichtlichen Lösung klar umrissener Konfliktsituationen. Die Entwicklung praktischer Lösungen steht im Mittelpunkt.

In ersten vorbereitenden Gesprächen des*der Mediator*in mit den Konfliktparteien werden bereits die Weichen für eine erfolgreiche Konfliktlösung gestellt. Der*die Mediator*in prüft, ob die Mediation oder eine andere Methode für den vorliegenden Konflikt geeignet ist. Dazu werden ökonomische wie auch juristische Fakten erhoben, welche die Rahmenbedingungen für die angestrebten Vereinbarungen bestimmen. Auf dieser Basis und der Analyse psychologischer Hintergründe entwickelt der Mediator* die Mediatorin eine für den Konflikt und das Unternehmen geeignete Mediationsstrategie. In einer gemeinsamen Sitzung, die der*die Mediator*in durch gezielte Interventionen steuert, erarbeiten die Konfliktparteien konkrete Vereinbarungen. Der Mediationsverlauf wird visualisiert. Die erzielten Vereinbarungen werden dokumentiert und in eine rechtsgültige Form gebracht.

Anders als im Gerichtsverfahren vertreten die Steitenden ihre Interessen gegenüber der Gegenpartei selbst, statt über Rechtsanwälte*innen miteinander zu kommunizieren und die Entscheidung über die Lösung ihres Streitfalls ihren Anwälten*innen und den Gerichten in langwierigen Verfahren zu überlassen. Dies hat einen hohen psychologischen Wert, da die Konfliktkompetenz der Beteiligten auch für die Zukunft gestärkt wird. Den Parteien obliegt es weitgehend selbst zu entscheiden, wann das Verfahren zum Abschluss gebracht wird. Anders als im Schiedsverfahren entscheidet kein Dritter (insbesondere nicht der*die Mediator*in) über die Angelegenheiten der Konfliktparteien. Vielmehr werden die Parteien befähigt, selbst eine Lösung für ihren Konflikt zu finden.

 

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